Die nächsten Tage blieben wir bei der Familie. 3Tage lang fiel es uns schwer aus dem "saumäßig" gemütlichen Bett aufzustehen. Denn wir standen schon um 7Uhr rum auf, da die beiden ins Geschäft mussten und wir mit ihnen das Haus verließen. Uns ging es richtig gut in .
Wir hatten das gemütlichste Bett, das wir beide bis jetzt belegt hatten, hatten die Möglichkeit warm zu duschen und aßen jeden Abend mit der Familie. Die Frau des Hauses ist solch eine gute Köchin, dass sogar Lea die außergewöhnlichsten Dinge probierte - Hut ab!
Es gab Gurkensuppe, den frischesten Lachs, den wir jemals gegessen hatten, Schnitzel...
Den Mittwoch verbrachten wir größten Teils in der Bibliothek... als wir wieder zum Auto kamen hatten wir einen Strafzettel (12$) für "Parking over the time". Wir verstanden zwar nicht, was genau wir falsch gemacht hatten, aber wir beschlossen den Zettel irgendwann auf dem council zahlen zu gehen. Am Abend unterhielten wir uns und bekamen ganz nebenbei
Englischunterricht. Da unsere Gastgeberin Britin ist und das Originalenglisch beherrscht, konnte sie uns sehr viel mit Aussprache und neuen Wörtern weiterhelfen :).
Am Donnerstagmorgen verließen wirdas Haus in Richtung Auckland-Museum. Wir schauten uns die Wintergardens und den Farngarten an. Im gesamten Park um das Museum herum konnten wir den Frühling sehen und spüren. Alles war am spriessen und hellgrün :). Als es begann zu regenen suchten wir die Westfield-Mall. Nach einem kleinen Snack (Lea: Subway, Laura: Indisch)
liefen wir durch das Kaufhaus. Wir konnten uns kaum das Lachen verhalten, als ein Typ anfing Laura ein Nagelplegeset anzupreisen: "...and your nails are shinig - amazing, isn´t it?... We have got different flavours... This one I like the most...".
Heute kauften wir uns die erste Wolle-Wolle zum Häkeln. Am gleichen Abend begannen wir noch(bis 1Uhr) unsere Mützen zu häkeln.
Eigentlich hatten wir den Freitag eingeplant um an die LongBay zu fahren und dort bei lowtide einen walk zu machen. Doch das Wetter war gar nicht für ein Tag im Freien bestimmt, deshalb machten wir einen Vantag auf einem Parkplatz vor einem Einkaufszentrum. Dort kochten wir, wir häkelten und schrieben Tagebuch. Als Laura aus dem Van ausstieg um die
Kochutensilien rauszugruschdln, sprach sie schon wieder ein Typ an. Diesmal wollte er ihr ein Putzmittel für´s Auto verkaufen, das sowohl reinigt, als auch eine Schutzschicht bildet :)... als er das an unserem Van demonstrierte, saß Lea im Van und lachte...
Samstag... kein Arbeitstag bei den Mechnikern: wir schliefen bis 9 :D. Zum Frühstück gab es german bread, Prezels und Laugenweggle (ansonsten kennen Neuseeländer doch nur Toast). Dazu Leberkäs und Spiegelei. Die Enkelin war zu Besuch. Ganz schüchtern saß sie am Tisch und
sprach nur über die Oma mit uns :).
Wir setzten uns zu fünft in den Mercedes und los gings Richtung Norden. Wir klapperten im Schnelldurchlauf ein paar Sehenswürdigkeiten und Orte ab. Puhoi mit den "alten" Gebäuden und dem "alten" Pub, das Honey Café in dem wir Bienen anschauten und Honigeis aßen. Danach
fuhren wir zum Mahurangi Beach und sammelten dort Muscheln - wir konnten gar nicht mehr aufhören. Als wir die kleine süße Enkelein nach Hause gebracht hatten (Mittagschlaf) ging´s in die City. Wir schlenderten durch den Fischmarkt und dann zum Skytower. Dort hatten unsere unglaublichen Gastgeber einen Tisch reserviert um im sich drehenden Restaurant Orbit in
190Metern Höhe HighTea zu trinken. Das war eine super Erfahrung. Das Restaurant dreht sich einmal pro Stunde. Du sitzt da, trinkst deinen Tee und siehst Auckland, das Meer, die Inseln, die Yachten... Zum Tee gab´s Snacks, die total künstlerisch dargestellt aufgetischt wurden. Wir waren begeistert!!!
Am selben Abend begannen wir für die Enkelin ein Jäckle zu häkeln - Lea die Vorderteile, Laura das Rückenteil.
Der älteste Sohn des Hauses bot uns an mitzugehen um einen Bushwalk zu machen. Gemeinsam mit ihm, seinem Hund und der Enkelin liefen wir durch den Wald. Es war wunderschön, aber anstrengend. Da es zuvor geregnet hatte war es ziemlich matschig... irgendwann drehten wir um,
da es uns zu matschig wurde und die Kleine nicht mehr wollte. Unterwegs hatten wir an einem Bächle eine Trinkpause eingelegt. An diesem Sonntagabend war fast die ganze Familie zum Essen da. Den ganzen Tag wurde vorbereitet. Unsere Hauptbeschäftigung: Häkeln. Das Jäckchen sollte
ja fertig werden, bevor wir am nächsten Tag die Familie verlassen würden! Pünktlich vor dem Essen waren wir fertig. Die Enkelin freute sich sehr und auch ihre Mutter und Großmutter waren beeindruckt! :)
Wenigstens als kleines Dankeschön für alles, was wir hier erleben durften, schenkten wir unseren Gastgebern eine Schnarrensack-CD. Sie freuten sich sehr, vor allem auch Teile unserer Familien auf dem Cover zu sehen!
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen