14.11.2010
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Wir zogen uns um und fuhren zur Fähre. Vor verschlossenen Toren, fragten wir uns, was hier nicht passte. Wir schauten auf das Ticket, das seit über 2Wochen in unserem Handschuhfach gelegen hatte, und das wir beide nochmals checken wollten. Dort stand: "letzte Möglichkeit, die Fähre zu entern: 1:nochwas Uhr". Wir hatten unsere Fähre verpasst, da wir von einer ganz anderen Zeit ausgegangen waren und das Ticket nicht angeschaut hatten...
Nah einem Subway stellten wir uns auf den Parkplatz am Hafen und schliefen, bis das Büro öffnete.
Wir gingen an den Kartenschalter und begannen unsere Situation zu erklären. Die Frau am Schalter erklärte, dass da nichtsu machen sei... 253$ kostet die Überfahrt um 8:25! Uns traf fast der Schlag, die gebuchte Fähre hatte uns 209$ gekostet. Wir bekamen einen Discount und zahlten dann "nur noch" 227,70$ für das " 2.Ticket. Das war für uns beide nicht sehr ermunternd. Das war eigentlich echt unnötig, aber es ist eben passiert.
Auf der Fähre waren mal wieder viel zu viele Deutsche. Man muss sich echt immer wieder wundern, dass auf der anderen Seite der Welt so viele Deutsche sind... da braucht man fast nicht englisch sprechen zu können ;)
Wir setzten uns in Sessel und liessen uns unsere Nudeln schmecken. Jetzt spürten wir unsere Übermüdung. Wir kamen gar nicht mehr aus unserem Lachflash raus...
Die Südinsel kam immer näher. Als das Schiff begann, zwischen die Inseln vor Picton hinein zu fahren, gingen wir ans Sonnendeck. Der warme Wind pustete uns fast davon. So warme Luft hatten wir bis jetzt in Neuseeland noch nicht gehabt - obwohl doch der Süden soo kalt sein soll ;), das sagen alle Nordinsulaner Neuseelands!
Unser Ziel: Takaka - Rangihaeata. Dort hatten wir einem Mann über HelpX zugesagt, dass wir ihm helfen würden.
Erst jetzt sahen wir aber, dass das ein ganzes Stück zu fahren war. Lea fuhr also ziemlich zügig durch, ohne längere Stops zu machen. Nach ca. 4h waren wir da. Unser Host war ganz überrascht, er hätte nicht gedacht, dass wir es heute noch bis zu ihm schaffen. Er zeigte uns sein Land. Wir waren begeistert: ein Grundstück mitten in der Pampa mit einem 7-eckigen Haus. Ein großer Gemüsegarten, Hühner, Busch, ein halber Wald... alles bio
:).
Als Nachmittagssnack-dinner machte Lea Omelett für uns. Mit Gemüse aus dem Biogarten.
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