Freitag, 14. Januar 2011

13.01.2011


Ein Mann klopfte an die Tür. Er war von der Stadt und wieß uns darauf hin, dass hier freedomcamping unerwünscht
sei. Wir erklärten ihm, dass wir kein Schild, das das Parken über Nacht verbietet, gesehen hatten. Wir versicherten
ihm aber, den Ort bald zu verlassen. Wir haben eben doch Verständnis dafür, dass man mitten in der Stadt keine
Camper stehen haben will. Aber - wie der Mann schon richtig erfasst hat - wir sind ordentlich Leute, wir machen
keinen Dreck im Umkreis und in der Nähe befand sich ja auch eine öffentliche Toilette...


Wir gingen uns mit Lebensmitteln eindecken und tankten. Die nächsten 100km in Richtung Norden würde es nämlich keine Tankstelle geben.
Die Strasse wurde immer kurviger und endete nach einem Stück Schotterweg nach über 100 km in einem Campingplatz. 
Wir beschlossen hier die Nacht zu verbringen, da uns das Plätzchen sehr ansprach...
Als Laura Geschirrspülen ging, war sie gar nicht mehr so begeistert von diesem Ort. Der Wassertank war leer. Sie ging zu den Miniwasserhahnen und schöpfte sich (Becher für Becher) eine Spülschüssel voll... Sie saß im Freien und spülte, als sie bemerkte, dass sie von sandflies "aufgefressen" wurde... Dieser Platz war so voll mit diesen Viechern, dass wir uns gar nicht mehr aus dem Auto rausbewegen wollten.
Lea hatte den ganzen Van aufgeräumt und organisiert und machte das Abendessen: Mais mit Salat - mal was Anderes!! Nachdem wir einmal über das Gelände gelaufen waren saßen wir uns für den Rest des Abends in den Van und verbrachten unsere Zeit in der "sandfliefreien" Zone.
Wir schauten noch einen Film aufm Laptop an :)












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