22.01.2011
Auf dem Weg aus JacksonBay heraus kreuzten Pinguine die Strasse. Sie schienen überhaupt nict davon beeindruckt zu sein, dass ein Auto angefahren kommt. Erst als wir ein paar Photos geschossen hatten bewegten sie sich langsam von der Starsse.
Lea wunderte sich, warum das Lenkrad so sehr nach links zog. Wir hielten an: platter Reifen vorne links - der hatte schon ein paarmal etwas Luft verloren, doch jetzt war er platt.
Wir kruschtelten Wagenheber und Radkreuz unterm Bett hervor und holten das Ersatzrad. Laura holte Steine und baute Türmchen unterm Radkreuz um durch Rückwärtsrollen des Fahrzeugs soviel Druck aufzubauen, dass sich die Radmuttern lösen würden. Leichter gesagt als getan!!! Die Steintürme fielen um, das Radkreuz rutschte ab... Es dauerte eine halbe Ewigkeit, bis wir die Mutter lose hatten. Lea kurbelte den Wagenheber hoch und wir wechselten das Rad. Dann setzten wir uns an unseren Tisch - direkt an der Strasse - und frühstückten in der Sonne. Danach liessen wir das Auto wieder ab und Lea zog die Muttern nach. Ein Van hielt an. Der Fahrer zog die Schrauben nochmals nach und half uns den platten Reifen zu verstauen.
Da wir schonmal an einem trockenen, sanflyfreien Platz waren räumten wir so ziemlich das ganze Auto aus. Dann wurde es Photographiert. Wir müssen eben doch schon langsam an den Verkauf denken und uns darauf vorbereiten unseren Van ins Internet zu stellen :(
In HaastBeach checkten wir die Luft der Reifen und tankten. Dann kauften wir in Haast das Allernötigste - mehr kann man sich dort nicht leisten, da müssten wir schon warten, bis wir in eine Stadt kämen!
An einem Rastplatz hielten wir an und machten eine Lunchpause. Wir füllten unser Trinkwasser nach, spülten und wushen. Man muss das nutzen, wenn man Wasser zur Verfügung hat ;)!
Die Landschaft wurde anders: bergig, weniger bewachsen, beeindruckend! In Macarora bogen wir in ein kleines friedliches Strässchen ab. Am ersten Haus waren wir gleich willkommen. Wir liefen die kleine Strasse einmal hoch und wieder runter und aßen unterwegs ein paar Aprikosen, die vom Baum gefallen waren. So gute Aprikosen hatten wir beide wahrscheinlich noch nie gegessen :)
Wir gingen zum Van und machten es uns dort gemütlich. Der Hausherr kam raus und lud uns auf eine dusche ein - wie kann man so ein Angebot abschlagen! ;)
Wir kamen mit unserem Host ins Gespräch und blieben nach der Dusche noch eine ganze Weile aufm Sofa sitzen. Die Partnerin akm von der Arbeit heim und war ganz begeistert von uns. Sie lud uns gleich auf ein Frühstück für den nächsten Morgen ein - das war so toll für uns! Wir hatten mal wieder am richtigen Haus gefragt :)
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